Moosbacher Zoigl

Da war Tante Judith mit Mann und Sohn in der Oberpfalz im Urlaub und als Urlaubsmitbringsel habe ich eine Flasche Bier bekommen, was unsere Urlauber oft getrunken haben: Moosbacher Zoigl. Da mir das Bier nichts sagte, was bei knapp 1.700 Brauereien in Deutschland nicht verwunderlich ist, und auch anhand des Namens nichts zu erkennen war, habe ich mir die Internetseite der Brauerei angesehen. Dort wird das Zoigl als ein Exportbier bezeichnet. Die Neugierde ist groß.

Ich mag ja Bügelflaschen. Das „Plopp“ beim öffnen hört sich einfach edler an, nicht wie das einfache Zischen, wenn der Kapselheber am Kronkorken angesetzt wird. Der Schaum ist schneeweiß und fest und schon bin ich bei der ersten Überraschung: für ein Export ist das Bier trüb. Mein erster Eindruck war sogar, ich hätte mir ein Bananenweizen eingeschüttet. Aber das relativierte sich und es sah wie ein Bernsteinbier aus.

Das Bier riecht fruchtig, aber auch leicht nach Karamell. Der Geschmack ist intensiv. Der fruchtige Geruch ist auch im Geschmack vorhanden, aber die Würze des Hopfens ist dominant. Aber nicht unangenehm. Die Würze hält im Abgang lange an. Durchgehend schmeckt man unterschwellig eine leichte Süße.

Ein sehr leckeres Bier. Bei solchen Mitbringseln darf Judith öfter Urlaub machen.

Advertisements

1 Comment

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s