Schröder Helles

Ein Helles aus dem Pott mit einer spannenden Geschichte zum Namen.

Seit einigen Monaten gibt es das Schröder Helles zu kaufen. Ein Bier, das von Stauder in Essen gebraut wird. Erst war ich skeptisch, da die Leute, die das Schröder aus den Boden gestampft haben, sind auch für die „Kalte Muschi“ verantwortlich. Aber ich habe hier den Beweis, dass sie nicht nur Mix-Getränke machen.

Aber warum heißt das Bier „Schröder“. Dazu gibt es eine Legende:
Bergmann Schröder soll in den 50ern bei einem schlagenden Wetter drei Kumpel und sich gerade noch aus der Grube gerettet haben. Knapp dem Tod entronnen trank er auf sein Glück einen zu viel über den Durst. Auf dem Nachhauseweg stürzte er über einen Kaninchenstall und brach sich das Genick. So rettete Schröder an jenem Tag zum zweiten Mal Leben – diesmal die Kaninchen vor dem Kochtopf.

Das Schröder habe ich nun in einen Bierseidel geschüttet. Goldig steht es im Glas, der Schaum ist annehmbar. Das Bier selbst riecht grasig und ist im Antrunk hopfig, ein leichte herbe Note. Der weitere Geschmack verflacht und der Abgang ist nicht lange anhaltend.

Mein Fazit ist aber positiv: Ein guter Start eines neuen Bieres aus dem Ruhrgebiet. Es ist geschmacklich kein besonderes Bier, aber in Verbindung mit der Herkunft und dem in Retro-Look gehaltenen Etikett kann es in Essen und hoffentlich auch in der Umgebung ein Kultbier werden.

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