Schlegel

SchlegelBier von Schlegel. Da ich ja aus dem Ruhrgebiet komme, war es mir immer wieder zu Ohren gekommen, dass es da mal eine Brauerei gab. Vor knapp zehn Jahren wurden die Markenrechte aufgekauft und Schlegel wurde in Schwelm gebraut. Getrunken habe ich das Bier immer noch nicht. Nur von meinem Bruder den Hinweis bekommen, dass Schlegel-Bier Schädelbier ist. Na gut, diese Erfahrung wollte nun selber machen. Nach der Insolvenz der Schwelmer Brauerei habe ich Schlegel aus den Augen verloren. Über Twitter erfuhr ich dann wiederum, dass das Bier weiterhin gebraut wird, aber nun in Iserlohn. Ich drücke Schlegel die Daumen, dass das auch weiterhin funktioniert, da ich gelesen habe, dass die Iserlohner Brauerei ebenfalls einen Insolvenzantrag gestellt hat.

In Wuppertal bekomme ich das Bier nicht,  so habe ich meine Nichte aus Gelsenkirchen beauftragt für mich Schlegel zu kaufen. Am ersten Weihnachtstag war die feierliche Übergabe.

Goldgelb steht es im Glas, die Kohlensäure ist feinperlig. Der Schaum steht fest und ist schneeweiß. Der Geruch ist leicht hopfig mit einer Note von Gras.

Im Geschmack begrüßt mich Hopfen. Aber nur ein bitterer Moment, dann verfliegt der Geschmack. Leider ist der Abgang quasi nicht vorhanden. Schade. Es ist ein Bier, dass ich bei einem Fussballabend mit Freunden anbieten würde, wo man sich eher auf das Spiel konzentriert und das Bier ein leckerer Durstlöscher sein soll. Mehr aber leider auch nicht.

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