St. Eriks American Pale Ale / Schweden

IMG_7059In den letzten Tagen habe ich oft an unseren letzten Urlaub in Stockholm gedacht und freute mich, dass wir in zwei Monaten wieder in Schweden sind. So lag es nahe, dass ich mal schaute, ob ich noch ein schwedisches Bier hatte und ich hatte eins. Ein St. Eriks APA, einem American Pale Ale. IPAs kenne ich, aber ein APA habe ich noch nicht bewusst getrunken.

Es ist schon mal ein Bier, das man sich gerne ansieht. Helles Bernstein, eine leichte Trübung und die Kohlensäure ist intensiv und geht nahtlos in den Schaum über. Der Schaum ist klasse. Sehr weiß und sehr fest. Sehr lange sehr fest. Recht spät wird der Schaum grobporig und verschwindet langsam. Der Geruch ist bescheiden, ich rieche etwas Grapefruit und vielleicht noch etwas anderes aus einem Obstsalat, aber das ist nicht mehr so intensiv.

Im Geschmack dominiert der Hopfen, der aber schnell von der Grapefruit abgelöst wird. Im Abgang hat man noch etwas vom herben Hopfen, aber alles mit angezogener Handbremse.

Das Bier ist nicht schlecht, aber bestimmt auch nicht gut. Ich muss an die alte Veltins-Werbung mit Rudi Assauer denken: Nur gucken, nicht anfassen. Denn optisch ist das Bier der Hammer, aber wenn ich es nicht getrunken hätte, hätte ich auch nichts verpasst.

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