Gaffels Sonnenhopfen

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Kölsch ist für mich Heikebier. Grundsätzlich ist das für Heike kein Kompliment, da ich Kölsch unnötig finde. Es ist dünn, es ist ohne Geschmack und am nächsten Tag hat man unabhängig der Menge Kopfweh der übelsten Sorte. Nun hat mir aber Heike vor Monaten vom Pfaffenbräu vorgeschwärmt und das war mein erstes Kölsch, dass ich gerne getrunken habe und auch wiederholt gerne getrunken habe. Daher korrigiere ich mich: leckeres Kölsch ist Heikebier. Nun habe ich bereits letztes Jahr von Gaffels Sonnenhopfen gehört, habe da aber keins zu kaufen bekommen. Vor zwei Wochen habe ich bei meinem örtlichen Edeka-Markt das Sonnenhopfen bekommen. Neugierig war ich, da Gaffel den Aromahopfen Citra verwendet hat.

Goldgelb mit einer leichten Trübung und einer nicht sichtbaren Perlage steht das Kölsch in meinem Glas. Sehr weiß steht der feste Schaum mit einer durchschnittlichen Lebensdauer vor mir. Bei dem Geruch sehnt man den Sommer herbei: Ananas und Zitrone und das nicht zu bescheiden!

Dieses Kölsch ist sehr spritzig. Der Citrahopfen ist mit seinem zitrusfruchtigem Aroma sehr dominant. Die Süße des Gerstenmalz reiht sich hinten an und macht ein wohlschmeckendes Sommerbier daraus. Im Abgang ist es leicht herb, aber nicht besonders lang.

Das ist nun definitiv ein weiteres Heikebier. Der Sommer kann kommen. Sehr lecker!

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