Malmgård Huvila Arctic Circle / Finnland

IMG_7637Bier aus Finnland. Da fällt mir direkt Lapin Kulta ein. Wenn es kalt ist, ist es ok. Es muss sehr kalt sein. Die anderen Biere, die ich in Finnland getrunken habe, deren Namen ich nicht mehr weiß, waren ähnlich geschmacksarm. Nun frage ich mich tatsächlich, warum ich mir ein relativ teures finnisches Bier über einen Online-Händler bestellt habe. Ist es die Romantik, da im Namen Arctic Circle steht und ich schon einige Male in Rovaniemi gewesen bin? Oder vielleicht die Neugierde, dass es ein finnisches Ale gibt?

Das Bier ist braun mit einer Trübung. Am meisten überrascht hat mich, dass die Schaumbildung gering war. Es passierte wenig und dann verschwand der feine Schaum auch schon wieder. Ich rieche nur Malz. Aber das verwundert nicht, denn das Bier mit sechs verschiedenen Malzen gebraut: Gerstenmalz, Pale Malz, Wiener Malz, Kristallmalz, Roggenmalz und Schokoladenmalz.

Dieses Ale könnte auch die kleine Schwester eines Stouts sein. Der Beginn erinnert daran. Der Malz, also hier eher die Malze, sind bombastisch. Viele Röstaromen und ein leicht schokoladiger Abgang mit einer intensiven Süße. Dazwischen kommt die Herbe des Hopfens zur Geltung. Ich muss zugeben, dass die Hopfensorten vom Etikett mir nichts sagen: Columbus, Northdown und Styrian Gold. Egal, es schmeckt.

Das ist ein richtig tolles Bier. Ich schließe hier und höre mir mit dem restlichen Glas „Finland“ von Monty Python an.

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